Designprozesse haben zwei Seiten, die des Auftraggebers und die des Gestalters. Von außen sieht alles so einfach aus. Doch der gemeinsame Erfolg stellt sich häufig erst ein nach der Achterbahnfahrt durch Briefings und Abstimmungsgespräche, Präsentationen und Diskussionen. Ein offener Dialog ist der Schlüssel, wenn es vorangehen soll. Ihm widmet sich die Initiative Face to Face, die unabhängig von politischen Vorgaben und finanziellen Interessen das konstruktive Miteinander fördert: Unter dem Motto »In dialogue we trust!« motiviert Face to Face Verantwortliche aus Unternehmen und ihre Designer, Gestaltungsprojekte über fachliche und nationale Grenzen hinweg vorzustellen. Der Fokus liegt auf Markenentwicklung und Kommunikationsdesign, Produktgestaltung und Architektur.
Kongresse, Seminare und Mitgliederreisen sind Maßnahmen, die Face to Face in diesem Sinne konzipiert, organisiert und durchführt – in eigener Verantwortung und auch mit engagierten Partnern.
Wie F2F entstand
Face to Face ist hervorgegangen aus dem Besuch von Dr. Elke Ritt, British Council Berlin, und Alice Seidler, Britisches Generalkonsulat Stuttgart, im Jahr 2000 bei Henning Horn im Design Center Stuttgart. Damals entstand die Idee, erfolgreiche Grafik-Designer aus beiden Ländern einander gegenüber zu stellen, und das am besten gleich inklusive ihrer Auftraggeber. So kam es 2001 zur ersten Face to Face Konferenz.
Face to Face e.V.
Der Face to Face e.V. sorgt seit 2004 dafür, dass die verbindende Idee von Face to Face in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten und an wechselnden Orten gelebt und weiterentwickelt wird.
Die einfache Struktur des Vereins und seine offen formulierte Satzung, die keine Bindung an einzelne Design-Disziplinen vorgibt, machen Face to Face sehr flexibel. Davon profitieren seine Mitglieder, Dialogpartner und Aktionen.
09.2011 F2F11 Portugal Deutschland mit Top-Besetzung
Zur elften Konferenz für Wirtschaft und Design F2F11 haben Gestalter der Spitzenklasse ihre Präsentationen zugesagt. Das deutsch-portugiesische Treffen von Designexperten und ihren Auftraggebern aus Industrie, Handel und Dienstleistungsbranchen findet statt vom 24. bis 26. November in der Film-, Medien- und Designstadt Ludwigsburg.
Die in Unternehmen für die Steuerung von Designprozessen Verantwortlichen und ihre Gestalter präsentieren und diskutieren Erfolgsprojekte von der Markenentwicklung über Produktdesign und User Interface Design bis zur Architektur. Das Kommunikationsdesign steht diesmal eindeutig im Mittelpunkt.
07.2011 F2F Designreise nach Tallinn
Zum größten internationalen Designfestival des Baltikums reist Face to Face vom 20. bis 25. September in die Kulturhauptstadt Europas 2011: Wir nehmen das »European Innovation Festival IF« und die »Tallinn Design Night« zum Anlass, dort Ausstellungen und Konferenzen zu besuchen, eigene Projekte unserer Mitreisenden zu präsentieren, in Designbüros vor Ort hinter die Kulissen zu schauen und an der Gala zur Preisverleihung des European Design Management Awards teilzunehmen. – Sie auch? Das wäre schön.Download Reiseprogramm
07.2011 Portugal Partner der F2F11-Konferenz
Portugal ist das Partnerland der elften Konferenz für Wirtschaft und Design, »Face to Face« (F2F11). Das internationale Treffen von Designexperten und ihren Auftraggebern aus Industrie, Handel und Dienstleistung findet statt vom 24. bis 26. November in der Film-, Medien- und Designstadt Ludwigsburg. Die Konferenz richtet sich an Führungskräfte, die Designprozesse anregen und steuern.
Mehr Info03.2011 iF Communication Design Award für Partybaukasten zur F2F10

Den if Communication Design Award 2011 erhielten Sandra Ewald und Dagmar Korintenberg von der Stuttgarter Agentur für Ereignisse und Gestaltung »raumservice« und ihr Auftraggeber Face to Face. Die Designerinnen entwickelten die Veranstaltungsidee »Partybaukasten«.
Ihr wegweisendes Konzept wurde zur internationalen Designkonferenz »Face to Face: 10 Jahre, 10 Nationen« im November 2010 in Ludwigsburg erstmals umgesetzt.
11.2010 Franzosen erneut für besten Designdialog ausgezeichnet

Mit dem »Face to Face Award«, dem Preis für die beste gemeinsame Projektkommunikation, wurde am 6. November auf der zehnten internationalen Designkonferenz »Face to Face: 10 Jahre, 10 Nationen« im Reithaus Ludwigsburg ein Beitrag aus Frankreich belohnt. Bereits 2009 war ein französisches Rednerduo auf der Konferenz »F2F9: La France meets Deutschland« mit dem Publikumspreis ausgezeichnet worden.
Laurence Chansigaud von der Association Orane und Cedric Malo vom Designbüro Tabas in Marseille präsentierten Höhen und Tiefen ihrer Arbeit am Erscheinungsbild des Musikfestivals Marsatac. Kreative Problemlösungen standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie Menschliches, das die Auftraggeberin und ihr Designpartner in sieben Jahren gemeinsamen Schaffens miteinander bewältigen mussten. In der Publikumswertung knapp dahinter lagen das britisch-dänische Trio der Designer Sarah Parris und Howard Wakefield mit ihrem Klienten Henrik Kjerrumgaard von der liberalen Partei Dänemarks »Radikale Venstre« gleichauf mit dem Wahl-Österreicher Fidel Peugeot. Anerkannt wurde, wie dieser als Solist das Publikum einbezog, nachdem seine Auftraggeberin kurzfristig verhindert war. Der Face to Face Award 2010, den die Schriftenmanufaktur und -bibliothek Linotype gestiftet hat, wurde in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben für den besten Podiumsdialog zwischen einem Designauftraggeber und seinem Gestalter. Entscheidend war das Votum der gut 200 Konferenzteilnehmer. »Für uns ist es wichtig, Rednern und Publikum zu verdeutlichen, wie sehr es auf den Dialog ankommt, wenn man ein Designprojekt zum Erfolg führen will«, sagt Henning Horn, Initiator und Vorsitzender von Face to Face.

